Rechtsextremer Angriff auf Queeres Zentrum in Mönchengladbach

Monster

In der Nacht zum 15. April wurde das Queere Zentrum der Mitgliedsgruppe „Queers an der Niers“ Ziel einer rechtsextremen Attacke: Hakenkreuze, zerstörte Scheiben und eine brutale Drohung. Solche Angriffe häufen sich – aus Hass und Hetze wird immer öfter Gewalt. Queere Jugendangebote und Selbsthilfegruppen müssen sich zunehmend mit Sicherheitsfragen beschäftigen, während Hass im Namen der Meinungsfreiheit verharmlost wird.

Doch die Solidarität war überwältigend: Über 250 Menschen nahmen an einer spontanen Mahnwache teil, darunter der Oberbürgermeister und Vertreter aller demokratischen Fraktionen. Sie verurteilten den Angriff und zeigten Rückhalt. Jetzt braucht es politische Entschlossenheit, um queere Räume zu schützen – nicht nur in Mönchengladbach.

Besonders jetzt, wo rechtsextreme Straftaten und Desinformationskampagnen zunehmen, streicht die Bundesfamilienministerin die Förderung für rund 200 Projekte des Programms „Demokratie leben“. Damit wird wichtige Arbeit von heute auf morgen zerstört.

Trotz allem wächst die Gemeinschaft: Mittlerweile zählt das Netzwerk über 100 Mitgliedsgruppen in NRW.

Gemeinsam kämpfen wir für Sichtbarkeit, Akzeptanz und Gleichberechtigung – wichtiger denn je!

Queeres Netzwerk NRW